Freitag, 18.09.2026, 16.00 Uhr
Historische Führung mit Monika Öchsner, Kunsthistorikerin M.A., und anschließender Stöffcheprobe.
Am Freitag, den 18. September 2026, um 16.00 Uhr, findet eine historische Führung auf dem Hof Gimbach statt. Treffpunkt ist am Eingang der Gaststätte. Monika Öchsner M.A. gibt einen Einblick in die interessante Geschichte des idyllisch gelegenen Anwesens, zu dem bis ins 19. Jahrhundert noch die Johannes-Kapelle und eine Eremitage gehörten. Zu diesem wohl ältesten Wallfahrtsort der Region kamen zahlreiche Pilger. Der Hof Gimbach ist nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel für städtische Sommerfrischler, Wanderer und Radfahrer. Die neu errichtete und geweihte Kapelle wird besichtigt und die Familiengrabstätte.
Im Anschluss an den kleinen Rundgang gibt es zur „Stöffchen“-Probe Interessantes und Humorvolles zum Thema Apfelwein.
Beginn: 16 Uhr (Dauer etwa 2 Stunden)
Treffpunkt: Eingang Gaststätte Gimbacher Hof
Kosten: 15,00 Euro pro Person inklusive Apfelweinprobe
Anmeldung: 0611/540914 oder 06195 9619007
Kontakt: Monika Öchsner M.A.
freiberufliche Kunsthistorikerin
Telefon: 0611 540914
E-Mail: monika.oechsner@t-online.de
Samstag, 19. September 2026, 17 Uhr
Seit Jahrhunderten wallfahren die Kostheimer nach Fischbach zur Dreifaltigkeitskirche – ein Gelübde, das der Überlieferung nach während einer Pestepidemie im Jahr 1544 entstand.
Auf ihrem Weg nach Fischbach machen die Wallfahrer traditionell Station am Hof Gimbach, an der ehemaligen Wallfahrtskapelle und heutigen St. Johannes-Kapelle. Von dort werden sie von Fischbachern zur Dreifaltigkeitskirche begleitet.
In diesem Jahr fand die Wallfahrt bereits zum 575. Mal statt. Auch Weihbischof Dr. Löhr gehörte zu den Wallfahrern und wurde am Hof Gimbach von Pfarrer Josef Peters begrüßt.
Eine jahrhundertealte Tradition, die bis heute Menschen miteinander verbindet – im gemeinsamen Gehen, Beten und Singen.
Im Jahr 1488 wurde der herrschaftliche Hof Gimbach erstmals urkundlich erwähnt. Für einen Besuch der Kapelle, die 1709 in der Nachbarschaft gebaut wurde, gewährte Papst Clemens XI. einen vollkommenen Ablass der Sünden. Und so kamen bis zum Abbruch der Kapelle im Jahr 1830 die Pilger zahlreich – wohl auch wegen des Wirtshauses. Und sie kommen noch immer. Denn der Gimbacher Hof ist heute eine ideale Kombination von Gastronomie und Landwirtschaft. Produkte aus eigenem Anbau kommen hier frisch auf den Teller oder ins Glas. Zu den Spezialitäten der hessischen Küche passt ein sauergespritzter Apfelwein von den eigenen Äpfeln oder natur trüber Apfelsaft. Erleben und genießen Sie die natürliche und unverfälschte Kulinarik der hessischen Küche am Fuße des Kelkheimer Hausbergs Staufen (451 m).
Zitat aus TAUNUS